![]() | Der Berliner Bariton studierte Gesang, an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und Kirchenmusik an der Universität der Künste Berlin. Er besuchte die Lied-Klasse von Dietrich Fischer-Dieskau und ergänzte seine Studien bei Elisabeth Schwarzkopf und Peter Schreier. Er ist Preisträger des Meistersängerwettbewerb Nürnberg. Im Rahmen der Schubertiade Feldkirch debütierte er mit einem Liederabend. Einladungen von Dirigenten u.a. wie Karl-Friedrich Beringer, Jörg-Peter Weigle, Ludwig Güttler, Dietrich Fischer-Dieskau, Michail Jurowski sowie Georg Christoph Biller führten ihn zu einer intensiven Konzerttätigkeit. Im Gasteig München, in der Hamburger Musikhalle, der Berliner Philharmonie, der Philharmonie Köln oder im Rahmen der Musikfestivals Wiederaufbaukonzerte der Frauenkirche Dresden, Heidelberger Frühling, Dresdener Musikfestspiele, Bachfest Leipzig, Kurt Weill Festspiele trat er auf. Konzertreisen unternahm er nach Polen, Österreich, Spanien, Italien, Bulgarien, Russland, Südamerika und Israel. Dabei wurde er von Ensemblen begleitet, wie dem Gewandhausorchester Leipzig, der Akademie für alte Musik Berlin, dem Thomanerchor Leipzig, Kreuzchor Dresden oder dem Radiosinfonieorchester Berlin. Weiterhin gastierte er im Teatro Colon (Buenos Aires), Teatro Solis (Rio De Janeiro), Alte Oper Frankfurt Main, Theater Chemnitz, den Potsdamer Musikfestspielen, Dresdener Musikfestspielen, der Bachwoche Ansbach sowie dem Internationalen Bach-Fest Leipzig. Sein Repertoire reicht von barocken Opern über romantische Oratorien bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Musik. Zahlreiche Rundfunk und CD-Produktionen dokumentieren das Spektrum des jungen Sängers. Neben Solo-Recitals bei ARTS (Brüggemann: Die ferne Flöte) und NAXOS (Schumann: Dichterliebe) nahm er Bach-Kantaten mit dem Windsbacher Knabenchor auf, sang die Vox Christi in der Johannes-Passion von Georg Gebel (nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik), die Arien in der Weltersteinspielung der Matthäus-Passion (1781) von Carl Phillip Emanuel Bach und ist als Pimen in der Gesamteinspielung der Oper Tatjana von Lehar mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin zu hören (CPO). In der kommenden Saison erscheint eine weitere CD, das Oratorium Ruth von Georg Schumann mit dem Philharmonischen Chor Berlin und den Berliner Symphonikern unter der Leitung von Jörg-Peter Weigle. Hier ist Sebastian Bluth in der Partie des Priesters zu hören. Diese CD wird wiederum beim Label CPO veröffentlicht. Weitere Informationen, Musikbeispiele u.v.m. erhalten Sie im Internet unter: www.sebastianbluth.de |